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Eingrenzung: Ausgrenzung des Unfaßbaren

Die Welt ist die Summe der Menschen in ihr.

Die Menschen sind sich einander die Welt.

 

Der Mensch ist im Kern aktiv.

Aktivität strebt unbewusst nach Annerkennung.

 

Die Suche nach Anerkennung strebt nach Zugehörigkeit.

Annerkennung sucht einander.

 

Das Streben nach Zugehörigkeit isoliert den Einzelnen in und zwischen Gruppen.

Zugehörigkeit gewährt Sicherheit durch Nähe. Nähe zueinander isoliert.

 

Die Isolation Einzelner in Gruppen wird als Ausgrenzung anderer empfunden.

Der in Gruppen isolierte Einzelne grenzt sich bewusst aus.

 

Zugehörigkeit und Ausgrenzung führen zur Eingrenzung in ein subjektiv perfektes Milieu.

Eingrenzung entfernt den Einzelnen vom Verständnis seiner Möglichkeiten.

 

Ausgrenzung durch die Isolation von Zugehörigkeit ist die Eingrenzung Einzelner in Gruppen und die Begrenzung der Möglichkeiten.

 

Der Mensch ist im Kern aktiv, aber unbewusst strebend nach Eingrenzung von sich in Gruppen und Begrenzung seiner Möglichkeiten zur Ausgrenzung des Unfaßbaren. Weil die Möglichkeiten, des Menschen in sich und mit der Welt, unfaßbar sind.

 

Die Welt ist sich unfaßbar.

 

Die Welt kann sich nicht fassen als Summe ihrer selbst.

Die Welt ist die Summe der Menschen in ihr.

Die Menschen können sich nicht fassen.

 

Unfaßbar.

 

Torsten Saxer

28.11.2012

"The fundamental laws of

thermodynamics will place fixed
limits on technological innovation
and human advancement

In an isolated system, the entropy
can only increase
A species set on endless
growth is unsustainable"


(Muse, The 2nd Law: Unsustainable) 

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© Torsten Saxer